Weihnachten – Informationen und Analysen für kritische Christinnen und Christen

 

 

Dieses Informationsangebot zur Weihnachtsgeschichte beruht auf Beiträgen in meinem umfangreichen Buch „Von Herodes bis Hoppenstedt – Auf den Spuren der Weihnachtsgeschichte“, das 2012 erschienen ist. Das Buch ist bis auf einige Restexemplare inzwischen vergriffen, aber noch antiquarisch erhältlich. Es wurde in verschiedenen Zeitschriften positiv besprochen und von der ökumenischen Zeitschrift „Publik-Forum“ sowie von der Schweizerischen Bibelgesellschaft jeweils als „Buch des Monats“ ausgewählt.

 

Weihnachten ist für Christinnen und Christen in aller Welt das wichtigste und schönste religiöse Fest des Jahres. Auch viele Menschen mit einem anderen oder gar keinem religiösen Glauben feiern Jahr für Jahr dieses Fest. Trotz der oft penetranten Kommerzialisierung ist der Zauber von Weihnachten nicht entschwunden. Die Geschichten von der Geburt des Kindes in einem Stall, von Hirten und Magiern rühren auch nach zwei Jahrtausenden viele Millionen Menschen an. Aber sind diese Geschichten nur ein wunderbares Märchen? Hat sich das, was in der Bibel beschrieben wird, tatsächlich so zugetragen? Wer genauer in der Bibel nachliest, entdeckt Widersprü­che in den Darstellungen von Lukas und Matthäus. Auch viele andere Fragen tauchen auf – und gar zu oft blei­ben Gläubige und Nichtgläubige mit diesen Fragen allein.

 

Dieses Informationsangebot eröffnet in verständlicher Sprache einen neuen Zugang zu den biblischen Geschichten von der Geburt und Kindheit Jesu. Niemand muss an das glauben, was längst historisch widerlegt ist. Gerade wenn wir erkennen, dass hier Glaubensgeschichten erzählt werden, gewinnen wir den Zugang zu tieferen Wahrheiten.  Wir sind eingeladen, uns anrühren zu lassen von diesen Geschichten und uns mit den Hirten auf den Weg zu machen, damit Jesu Botschaft in der Welt lebendig werden kann.

 

Die Beiträge verbinden eine gründliche Beschäftigung mit den einzelnen biblischen Texten zur Geburt und Kindheit Jesu mit anschaulichen Darstellungen, wie Menschen in den letzten zwei Jahrtausenden diese Weihnachtsgeschichten gelesen und interpretiert haben. Franz von Assisi, Lucas Cranach, Martin Luther, Max Liebermann, Dietrich Bonhoeffer, Astrid Lindgren, Dorothee Sölle, Leonardo Boff und Vicco von Bülow gehören zu den mehr als zwei Dutzend Menschen, deren Weihnachtsglaube dargestellt wird. Diese Darstellung hat eine in Weihnachtsbüchern bisher kaum gekannte ökumenische Breite. Es kommen evangelische und katholische Christinnen und Christen aus allen Regionen der Welt zu Wort und können helfen, einen eigenen Zugang zum Wunder von Weihnachten zu finden.

 

© Frank Kürschner-Pelkmann

 

 

 

Rundfunkbeitrag zum Thema:

 

„Wie unendlich gemütlich war es einst ...“, Weihnachtserfahrungen und Weihnachtsdarstellungen von Schriftstellern, NDR Kultur, Glaubenssachen, 26.12.2013, 8.40-9.00 Uhr (Wiederholung am 26.12.2017)